Schwerpunkt: Wirtschaft



Netzwerk: Projektlernen
Schwerpunkte

Regionale Aktivitäten


Entwicklungs- und Produktionsprozesse in der Wirtschaft werden in wachsendem Umfang in Form von Projekten organisiert.

Innerhalb der markt- und profitorientierten Strukturen lassen sich ganz offensichtlich durch die Projektarbeit Motivation, Kreativität und individuelle Kompetenzentfaltung so sehr fördern, dass auch bei der systembedingten externen Zielvorgabe eine signifikante Steigerung von Effizienz bzw. Produktivität erzielt wird.

Projekte in der Schule als einer non-profit-Organisation gehen dagegen von den Bedürfnissen der Subjekte aus, zielen auf deren individuelle Entwicklung und die Stärkung ihrer je eigenen Fähigkeiten im Rahmen eines  möglichst selbstbestimmten Planungs- und Entscheidungsprozesses, der getragen ist von einer klaren Produktorientierung, von demokratischen Verfahrensweisen und der Chance zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen.

Von dieser Gegenüberstellung ausgehend ist zu fragen:

  1. Zwei Welten – zwei Projektkulturen? – Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den Projekten in Wirtschaft und Schule, wo tauchen unüberbrückbare Gegensätze auf?

  2. Fordern und Fördern – Welche Forderungen der Wirtschaft kann und will Schule erfüllen, welche Formen der Vorbereitung und Kooperation erscheinen pädagogisch nicht sinnvoll?

Dazu sollen einerseits Kontakte mit Personen aus der Wirtschaft hergestellt werden und zum anderen die unterschiedlichen Formen der (notwendigen) Hinführung/Vorbereitung der SchülerInnen auf die Arbeitswelt diskutiert werden.